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Top 10 London-Attraktionen die ihr nicht verpassen solltet!

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London ist riesig – das wissen wir alle. Wer zum ersten Mal in die 8 Millionen Metropole reist, wird merken, dass man schnell die Orientierung verlieren kann. Hauptsächlich meine ich damit die Vielzahl an Sehenswürdigkeiten und Aktivitäten. Damit euch das Sightseeing kein Kopfzerbrechen bereitet, habe ich für Euch 10 Top London Attraktionen zusammengestellt, die ihr auf jeden Fall nicht verpassen solltet.

Fortbewegung in London

Londoner Tube

Die Fortbewegung innerhalb der gigantischen Stadt kann oft zu Überforderung und Stress führen kann. Die schnellste Verbindung um von A nach B zu kommen bietet die Londoner Tube, die zu den ältesten U-Bahnsystemen der Welt gehört. Die im 19. Jahrhundert entstandene U-Bahn ist an sich selbst schon eine Attraktion in London, wobei die Fahrt während dem Berufsverkehr nicht zu den angenehmsten zählt.

Erstens steht man eingequetscht in den lauten, mit Pendlern überfüllten Waggons, was sehr stressig sein kann.
Zweitens ist es unangebracht sich in der U-Bahn zu unterhalten, weil es für die Engländer als unhöflich gilt.

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Hopp-On-Off

Eine bequemere und entspanntere Art die britische Hauptstadt als Tourist kennen zu lernen, ist die Fahrt mit den roten oder blauen Hopp-On Hop-Off Doppeldeckerbussen. Es gibt unterschiedliche Routen die sich für diejenigen eignen, die in kurzer Zeit zu möglichst vielen berühmten Sehenswürdigkeiten kommen möchten.
Im Ticket ist eine Schifffahrt auf der Themse oft mit inbegriffen.

Riksza

Für kürzere Touren empfehle ich eine Rikscha-Fahrt. Einer meiner Lieblingsfortbewegungsmittel auf Reisen, um eine Stadt aus ganz anderer Perspektive zu erleben. Gerade in London ein tolles Erlebnis, was ich jedem empfehlen kann.

Sicher bietet London tausend Attraktionen, die ihr besichtigen könnt. Ich habe euch meine TOP 10 London Attraktionen hier zusammengestellt. Los geht’s!

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1. Tower Bridge

Die Tower Bridge ist das Wahrzeichen Londons und einer der Attraktionen, wo man unbedingt hin spazieren sollte. Mit einer Länge von 244 Metern verbindet sie den Bezirk Tower Hamlets nördlich der Themse und London Borough of Southwark im Süden. Die beiden Türme ragen 65 m über die Themse. Grund des Baus Ende des 19. Jahrhunderts war die Überlastung der Stadt, durch den rasant anwachsenden Verkehr im Hafengebiet. Da die Schiffe damals noch zum stadtnahen Hafen kommen mussten, war der Bau einer festen Brücke nicht möglich. Man entschied sich für eine Klapp-Brücke, um auch den großen Schiffen die Durchfahrt zu ermöglichen.
Tipp: Auf der Brücke kann es richtig kalt und windig werden. Dann helfen nur eine warme Kleidung oder die leckeren karamellisierten Mandeln, die euch den Städtetrip noch mehr versüßen.

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34 Meter über der Fahrbahn befindet sich eine Fußgängerbrücke mit Glasboden. Das ist natürlich nichts für Leute mit Höhenangst. Für einen Eintritt von 9,80 Pfund könnt ihr über einen der Türme dorthin gelangen und neben der spektakulären Aussicht auch noch eine Ausstellung über den Bau der Brücke bestaunen.
Ich muss auch gestehen, dass es mir die Tower-Bridge besonders bei Nacht sehr angetan hat.

2. Tower of London

Unweit der Tower Bridge befindet sich der Namensgeber der Brücke:
Der Tower of London, eine Burgfestung aus dem Mittelalter, die zum UNESCO Weltkulturerbe zählt. Schon seit 600 Jahren ist die Ringburg eine Touristen-Attraktion. Davor diente sie dem britischen Königshaus zu unterschiedlichsten Zwecken: Als Residenz, Gefängnis, Waffenlager, Schatzkammer oder auch als Museum. Der populärste und gleichzeitig älteste Teil der Anlage ist der White Tower in der Mitte des Areals. Heute befindet sich darin ein Museum.

In einem weiteren Gebäude, den Waterloo Baracks, befindet sich das Jewel House, in dem die Kronjuwelen der Königsfamilie untergebracht sind. Bewacht wird dieser Schatz von den sogenannten “Beefeatern” (Rindfleischessern). Ihren Namen verdanken sie der Tatsache, dass die königliche Leibgarde früher so viel Rindfleisch von der königlichen Tafel essen durfte, wie sie nur wollten. Sozusagen: Beef – All you can eat. 😉

3. Skyline

Das heutige Stadtbild Londons ist von den zahlreichen Wolkenkratzern, die auch heute noch wie Pilze aus dem Boden schießen, stark geprägt. Besonders im Finanzbezirk City of London kann man das gut beobachten. Der Blick auf die Skyline kann von unterschiedlichen Punkten der Stadt bewundert werden. Sowohl von Tower Bridge als auch vom Tower of London oder dem London Eye.

Ein noch relativ neues Bauwerk sticht jedoch, aufgrund seiner Höhe, besonders hervor: The Shard. Er ist mit seiner Höhe von 309 Metern auch heute noch das größte Gebäude Großbritanniens und der EU. 2012 wurde das Hochhaus mit der prägnanten Glasfassade, das wie eine in die Länge gezogene Pyramide wirkt, fertiggestellt. Auf 72 Stockwerken sind Restaurants, Geschäfte, Büroräume, Ausstellungen sowie Luxuswohnungen und auch ein Hotel untergebracht. In den Etagen 68 bis 72, in 224 Meter Höhe, befindet sich die Aussichtsplattform View from the Shard mit dem spektakulärsten Blick auf die Stadt. Besonders abends lohnt es sich hierher zu kommen.

4. Notting Hill

Eines der Szene-Stadtviertel in London ist Notting Hill. Seine internationale Berühmtheit verdankt es auch dem gleichnamigen Film mit Julia Roberts und Hugh Grant, der 1999 in die Kinos kam. Die Straßen sind gesäumt mit prächtigen Villen mit eleganten Fassaden und schön bepflanzten Vorgärten. Besonders die großzügigen Eingangsbereiche mit Säulen und verzierten Vordächern wirken sehr einladend. Die Fassaden sind entweder ganz weiß oder in ganz dezenten Pastellfarben gehalten. Eine perfekte Kulisse für ein Fotoshooting 🙂

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Ein ganz anderes, farbenfrohes Gesicht zeigt sich schon ein paar Strassen weiter in der Portobello Road. Auch das ist noch Notting Hill. Hier findet jeden Samstag der weltgrößte Antiquitätenmarkt mit bis zu 1.500 Händlern statt. Auch Second- Hand Bekleidung findet man auf dem Markt. Hier kann man echte Fundstücke ergattern. Gleichzeitig markiert die 1 Kilometer lange Straße die Grenze zwischen arm und reich in diesem Viertel. In den 60er Jahren haben sich hier Einwanderer aus der Karibik niedergelassen. Später kamen dann gut verdienende Mittelschichtler in die Gegend, was später leider zu Konflikten führte. Interessant ist, dass hier im August der, nach Rio de Janeiro, zweitgrößte Karneval der Welt stattfindet. Auch das Portobello Filmfestival findet hier jedes Jahr im August statt.

5. Kensington Palace

Der Kensington Palace dient den Royals seit 1760 als Wohnhaus für königliche Familienmitglieder. Heute bewohnen Prinz William und Kate mit ihren 3 Kindern ein Appartement in diesem Palast. Ein Teil vom Gebäudekomplex ist auch für Besucher frei zugänglich. Vor allem Fans der britischen Königsfamilie kommen hier voll auf ihre Kosten. Am Eingang befindet sich ein grüner Baldachin, der zu einer Palastbesichtigung einlädt. Der Eintritt ins Museum ist kostenpflichtig. Hier gibt es eine Ausstellung mit etlichen Exponaten wie Kleidungsstücke, oder Briefe von Queen Victorias und Prinzessin Dianas Leben. Sehenswert sind hier vor allem die angrenzenden Kensington Gardens. Hier kann man sich wunderbar im Grünen vom Großstadttrubel erholen.

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6. Greenwich Village

Greenwich Village hat mich total beeindruckt und ist in jedem Fall einen Tagesausflug wert. Neben dem weiter unten beschriebenen Schifffahrtmuseum ist auch der prächtig angelegte Greenwich Park ein echtes Highlight. Hier zeigt sich einmal mehr warum die Briten einen ausgezeichneten Ruf bei der Garten- und Landschaftskunst genießen. In der Mitte des Parks befindet sich ein Hügel auf dem das Flamsteed House thront- das Royal Greenwich Observatory. Auf dem unteren Bild könnt ihr erkennen was sich von hier für eine atemberaubende Aussicht auf die Londoner Skyline bietet. Der königliche Greenwich-Park sowie die dazugehörenden Gebäude gehören seit 1997 zum UNESCO-Weltkulturerbe. Wer sich 2012 die Olympischen Spiele angesehen hat, wird sich vielleicht auch noch an die Bilder aus dieser Anlage erinnern.

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Schaut Euch hier unbedingt eine der wichtigsten Barockbauwerken Englands an – das Old Royal Naval Collage mit den 2 großen Kuppeln am Südufer der Themse. Heute dienen sie der Universität Greenwich. Das Bild oben drüber stellt es genau dar. In der Mitte steht das Queens House. Greenwich ist vor allem aber bekannt für die in 1884 erlangte “Greenwich Mean Time” (GMT)- die bis 1972 als Weltzeit galt. Der rote Streifen vor dem Flamsteed House symbolisiert den hier verlaufenden Null-Meridian, die Grundlinie der Orientierung auf der Erde ist und vom Nordpol zum Südpol läuft.

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Greenwich Market gilt als der älteste Marktplatz Londons, welcher eine prägnante Verbindung zum Königshaus besitzt. Der Grund dafür ist, dass Greenwich der Geburtsort von Henry VII, Maria I und Elizabeth I ist. Schlendert durch den Markt und entdeckt die einzigartigen Boutiquen und Designer Kleider. Jeder findet hier bestimmt was für sich, von Kunst über Handwerk und Antiquitäten. Plant hier genug Zeit ein. Für die Erholung besucht eine der zahlreichen Pubs oder Restaurants von Greenwich.

7. National Maritime Museum

Für viele Menschen gelten Museumsbesuche als eher langweilig. Dagegen habe ich eine positive Überraschung im weltweit größten Schifffahrtmuseum, dem “National Maritime Museum” in Greenwich erlebt. Noch nie habe ich so viele Kinder in einem Museum gesehen. Den Betreibern ist es durch viele interaktive Präsentationen, Ausstellungen und Angebote gelungen, junge Familien anzulocken. Wie in den meisten Museen in London, ist auch hier der Eintritt frei.

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Insgesamt sind hier über 2 Millionen Exponate aus dem Bereich der Seefahrt ausgestellt. Darunter z.B. Flaggen, Gemälde, Modellschiffe, Gallionsfiguren, Wappen, Kartenmaterial, etc. In der Ausstellung “Polar World” (siehe Bilder unten) finden sich zum Beispiel viele Relikte aus den britischen Erkundungen der Antarktis. Kleidungsstücke, Ausrüstung, Werkzeug, Verpflegung, Medikamente.

8. Piccadilly Circus

Der Piccadilly Circus ist ein beliebter Treffpunkt um dann in das Shopping-Paradise zu starten. Im Londoner West End findet man die wohl bekannteste Straßenkreuzung der City. Am Piccadilly Circus kreuzen sich folgende 5 Straßen: Shaftesbury Avenue, Regent Street, Lower Regent Street, Haymarket und die Piccadilly. Circus hat natürlich nichts mit einem Show-Zirkus zu tun. Stattdessen bedeutet Circus in diesem Fall kreisförmig und beschreibt den ursprünglich runden Platz, in deren Mitte der Eros-Brunnen steht. Die nackte Figur, welche auf dem Brunnen thront, soll den Engel der christlichen Nächstenliebe darstellen.

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Den Piccadilly Circus erkennt ihr schon von Weitem an den meterhohen Leuchtwerbetafeln, die an einem Eckhaus angebracht sind. Kleiner Tipp: Ganz in der Nähe findet ihr das Café Concerto. Da werden richtig leckere Kuchen und süße Teilchen serviert.

9. O2 Arena und Hafen

Die O2 Arena befindet sich im Hafengebiet im Stadtteil Greenwich. Stararchitekt Richard Rodgers hatte bei der Planung dieser Multifunktionsarena eine ganz besondere Vision: Die Abmessungen des Kuppelbaus richten sich nach dem Jahreskalender. Die Anzahl der Monate spiegeln sich in den 12 gelben Stahlmasten wieder. Die 52 Meter Höhe steht für die Wochen und der Durchmesser von 365 Metern steht für die Tage eines Jahres. Besonders erwähnenswert ist auch, dass die Dachhaut nur aus Kunststoffbahnen besteht. Ursprünglich trug die Arena den Namen Millennium Dome und fasst heute 20.000 Zuschauer. Sie wird hauptsächlich als Konzertarena, Austragungsort von Sportereignissen und als Showarena genutzt. Im äußeren Ring um die Arena befinden sich auch etliche Bars, Restaurants, eine Shoppingmall und ein Kino. Wenn ihr etwas Zeit mitbringt, könnt ihr auch eine von Guides begleitete Klettertour auf das Dach der Arena unternehmen. Kosten ca. 50 Euro, Dauer: 90 Minuten

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10. Houses of Parliament & Big Ben

Den besten Ausblick auf das Houses of Parliament (heute Palace of Westminster genannt) und den dazu gehörenden berühmtesten Glockenturm – Big Ben könnt ihr von der Westminster Bridge oder vom gegenüber liegenden Flussufer bestaunen. Total beeindruckend sind hier vor allem die Türme. Der Victoria Tower ist mit 98 m der Höchste davon. Hier werden die Dokumente beider Parlament Kammern archiviert. Der berühmteste Uhrenturm Big Ben wurde im Jahr 2012 von Queen Elisabeth II in Elisabeth Tower umbenannt. Allerdings wird seit 2017 die Fassade des Turms saniert. Also seid nicht überrascht, wenn ihr das Wahrzeichen nicht in seiner vollen Pracht sehen könnt. Die Bauarbeiten sollen erst 2021 fertiggestellt werden.

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Lasst es mich wissen, welche diesen 10 London Attraktionen euch am meisten überzeugt hat!
Für alle Fashionistas, welche nach London mit Style verreisen wollen habe ich einen Modebericht verfasst mit 3 stylischen Outfits.

(1) Kommentar

  1. Tadeusz sagt:

    Bardzo ciekawe zdjęcia i artykuły.

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