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Über Weihnachten und Neujahr zu Hause: Ein kurzer Rückblick
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Über Weihnachten und Neujahr zu Hause: Ein kurzer Rückblick

Happy New Year ihr Lieben! Ich hoffe, dass ihr gut in das Jahr 2022 gerutscht seid und trotz den Umständen schöne Weihnachtstage verbringen konntet. Wie ihr bereits mitbekommen habt, konnte ich Weihnachten, Neujahr und die erste Januarwoche etwas entspannter angehen und durfte die Zeit im engen Familienkreis in Polen bei meinen Eltern zu Hause verbringen. In diesen Tagen habe ich mein Handy eher liegen lassen um all diese Glücksmomente mit meinen Liebsten live zu genießen. Sofern war auf dem Blog auch etwas länger nichts los. Wie vermutlich bei jedem sind auch bei mir die Festtage unglaublich schnell rumgegangen und nach dem Fest ist wieder vor dem Fest!! In meinem Heimatland Polen sagen wir dann“ Swieta, swieta i po swietach‘‚, was genau übersetzt bedeutet: Feiertage, Feiertage und nach den Feiertagen.

Mit etwas Nostalgie blicke ich nun auf die 18 Tagen voller Freude und familiärer Wärme zurück. Aber auch auf die vielen Vorbereitungen, die zu treffen sind, um letztendlich diesen “kurzen magischen Weihnachts-Moment“ mit den Liebsten zu feiern. Vom Geschenke besorgen und verpacken über das Einkaufen, die letzten Termine vor Jahresende zu überstehen und schließlich bei der Zubereitung vom Weihnachtsessen mitzuhelfen.
Heute wollte ich mit euch die kleinen Glücksmomente teilen und einen kleinen Rückblick auf die letzten Wochen geben.

Weihnachten zu Hause in Polen

Familienfeier statt Sonne

Weihnachten ist für mich seit meiner Kindheit von großer Bedeutung. Damit verbinde ich familiäre Atmosphäre, Wärme und natürlich auch gutes Essen. Zum Beispiel den Karpfen, der an Heilig Abend auf dem polnischen Tisch einfach nicht fehlen darf. Daher könnte ich mir nicht vorstellen, während den Feiertagen unter Palmen zu liegen. So sehr ich Sonne und Reisen auch liebe. Meine Wahl fällt dann jedes Jahr darauf, Weihnachten zu Hause mit meinem Mann und den Liebsten zu verbringen. So war es auch dieses Jahr. Die 10 Stunden Autofahrt von Deutschland nach Polen, meisten verbunden mit vorweihnachtlichen Stau und Stress waren wie immer vorprogrammiert.

Heilig Abend und 12 Gerichte

In Polen haben wir an Weihnachten ganz viele Traditionen, die von Generation zu Generation weitergegeben und gepflegt werde. Das reicht von einem leeren Platz mit Gedeck am Tisch für einen unerwarteten Gast bis zur Essenskultur.
Bei der Frage: “Was gab es bei euch an Weihnachten zum Essen?“ kann ich euch versichern, dass ihr jedes Jahr dieselbe Antwort von mir bekommen werdet:) Denn auch wenn es minimale regionale Unterschiede beim Weihnachtessen gibt, steht Tradition bei mir über allem.

An Heilig Abend haben wir nach polnischem Brauch insgesamt zwölf Weihnachtsgerichte auf dem Tisch. Als Klassiker gelten beispielsweise Rote Bete Suppe, Pilzsuppe, Karpfen, Pierogi mit Sauerkraut & Pilzen, Kartoffeln, Erbsen mit Kohl und Makowki (Süßes Mohngericht).

Die Zahl des 12 Gang Menüs kommt übrigens von den 12 Aposteln, die Jesus um sich hatte. Sicher fragt ihr euch: Wer kann an einem Tag so viel essen? Natürlich kann kein Mensch an einem Tag zwölf Gerichte verspeisen, aber ich versuche von allem etwas zu probieren. Am meisten freue ich mich über den Karpfen, der knusprig aus dem Ofen kommt. Als Dessert liebe ich Makowki, das ausschließlich nur an Weihnachten zubereitet wird.
Die weiteren Speisen haben wir dann an den nächsten Tagen gegessen.


So war es auch wieder diese Weihnachten zu Hause! Mit den Vorbereitungen auf den Heilig Abend hat meine Mutti zwei Tage vor dem Fest schon angefangen. Marco und ich sind dann am 23. Dezember in Polen angekommen. So konnten wir sie auch in der Küche bei den Vorbereitungen etwas unterstützen. Hier seht ihr übrigens wie Marco seine ersten schlesischen Klöße für den ersten Weihnachtstag zubereitet.

Der erste Stern am Himmel

Erst nachdem der erste Stern am Himmel zu sehen war, durften wir mit dem Festessen beginnen. Bei uns zu Hause war das so zwischen 17 und 18 Uhr. Zuvor hat mein Vater noch die Weihnachtsgeschichte aus der Bibel vorgelesen. Nachdem alle gegessen hatten und pappsatt waren, haben wir uns gegenseitig noch beglückwünscht und dabei Oblaten geteilt. Bei diesem Brauch geht es um Liebe und Frieden. Anschließend haben wir mit Gesängen einen gemütlichen und stimmungsvollen Abend eingeläutet. Hier ist mein Papa immer der größte Fan davon, lauthals möglichst viele Weihnachtslieder zu singen:)

Was ich an Weihnachten bekommen habe

Danach ging es daran die Geschenke zu verteilen und auszupacken. Ich weiß nicht wie es euch geht, aber mir persönlich macht es mehr Spaß andere zu beschenken und ich freue mich sehr, wenn ich jemandem Freude bereiten konnte und seinen Geschmack getroffen habe. Bei mir haben Geschenke an Weihnachten keinen hohen Stellenwert. Das heißt natürlich nicht, dass ich mich nicht über das freue, was ich bekommen habe. Viel wichtiger ist mir die gemeinsame Zeit und die Glücksmomente mit der Familie, die ich total schätze. Nichtdestotrotz habe ich mich sehr über den Strickpulli, warme Schlappen und ein paar neue Kosmetika gefreut.

Mein Weihnachtslook : Satinrock und Schimmer

Welchen Weihnachtslook habe ich mir ausgedacht? An Heilig Abend setzte ich auf ein festliches Outfit mit femininem Akzent. Den rot-orangenen Volant Minirock aus Satin, gepaart mit einer lachsfarbenen Bluse mit leichtem Schimmer, war für diesen Abend eine super Idee. Zum einen weil die Bluse einen leichten Oversize Schnitt hat und somit super bequem zu tragen ist. Zum anderen habe ich mich bewusst für einen Rock mit Raffungen entschieden um die zusätzlichen Kilos nach dem reichhaltigen Essen zu kaschieren. Wer kennt diese Sorgen nicht? Haha:)

Lesetipp: Diese Weihnachtskleider lassen euch festlich und schlank aussehen

Zwischen den Jahren

Nach drei Tagen Weihnachten zu Hause mit chillen, essen und aller Art Bequemlichkeit war Bewegung angesagt. Wir hatten echt Glück, dass wir weiße Weihnachten hatten und auch nach den Festtagen noch etwas Schnee lag. Die langen Spaziergänge an der frischen Luft im Wald haben unheimlich gut getan. Auch wenn der Frost und die Kälte von -10 Grad am Tag weniger angenehm waren. Bei diesen Temperaturen konnte man es draußen sowieso nicht allzu lange aushalten. Seht ihr hinter den Bäumen die Rehe, die wir beim Spaziergang entdeckt haben?

Ruhiges Silvester und Neujahr

Umso näher der Silvestertag rückte, desto öfter haben wir darüber nachdacht, in einer schneebedeckten Holzhütte in den Bergen das neue Jahr zu begrüßen. Schließlich gibt es so viele wunderschöne Winterorte in Polen mit einer malerischen Winterlandschaft, die ich immer wieder gerne besuche. Für eine Silvesterbuchung waren wir aber zu spät dran. Daher war die Entscheidung: Home Party. Mit meinen Eltern und meinem Bruder haben wir es uns zu Hause mit Finger Food, Chips und einem Glas Sekt gemütlich gemacht. Und es gab Pfannkuchen mit Quark und Orangensauce. Super lecker!

Um 20 Uhr ging es mit der Live TV-Übertragung der Traum Silvesterparty in Zakopane los, welche wir uns zusammen angeschaut haben. Pünktlich um Mitternacht konnten wir das bunte Feuerwerk Spektakel am Himmel bewundern. In Polen gab es übrigens kein Böller Verbot. Daher haben wir das Neujahr etwas entspannter begrüßen können. Lasst es mich in den Kommentaren wissen, wie es bei euch Silvester war!

Kurztrip in die Beskiden

Kurz nach Neujahr haben wir uns doch noch unseren Wunsch erfüllt und sind in die Berge gefahren! Mehr Infos zu dem 5-tägigen Kurztrip und der gemütlichen Traumholzhütte in den Beskiden gibt es demnächst hier!
Bleibt dran!


(2) Comments

  1. Wiki 31 says:

    Klimat i atmosfera świąt to naprawde cudowne uczucie. A obok ciebie kochajacy Cie ludzie.
    Super strój świąteczny, prezenty i śpiewanie kolęd to czyni niesamowitą atmosferę.
    Życzę wszystkiego dobrego w Nowym Roku

  2. Milka says:

    Witam.Ciesze sie, ze udał się wyjazd na święta Bożego Narodzenia i Nowy Rok w gronie rodzinnym. Ja również lubię i cieszę się gdy moi bliscy chcą z nami świętować Boże Narodzenie.
    Serdecznie pozdrawiam

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