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Bademoden Guide: Den perfekten Bikini finden
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Bademoden Guide: Den perfekten Bikini finden

Immer noch auf der Suche nach dem perfekten Bikini? Ob für euren nächsten Strandurlaub oder einfach für einen relaxten Badetag am See. Sonne, wolkenfreier Himmel mit anhaltenden 30 Grad (zumindest hier im Süd-Westen Deutschlands) sind doch die besten Voraussetzungen um noch in einen Bikini zu schlüpfen, oder? Und mit Badesachen ist es doch ähnlich wie mit Schuhen. Man kann eben nie genug davon genug haben. Daher gibt es kein besseres Timing als noch jetzt einen neuen Bikini zu ergattern. Zugegeben wimmelt es in meiner Garderobe von zig coolen Bikinis und Badeanzügen von verschiedenen Schnitten über alle mögliche Farben. Jedoch nicht alle würde ich heute als die perfekte Wahl bezeichnen. Manche schmeicheln meiner Figur mehr, manche wieder weniger.
Die gute Nachricht ist: Es gibt den Traumbikini für absolut jede von uns. Selbst bei Problemzonen kann ein passendes Bikini-Modell das kleine Bäuchlein oder die breiten Hüften wie “mit einem magischen Zauberstab wegzaubern.“ Nur wie könnt auch ihr den perfekten Bikini finden, der genau auf eure Figur zugeschnitten ist? Das erfahrt ihr im heutigen Bademoden Guide. Zudem habe ich auch jede Menge Tipps, die euch helfen eure Silhouette bestens ins Szene zu setzen.


Bademoden Guide: Wie findet man den perfekten Bikini?

Wenn es nur wirklich einen magischer Zauberstaub geben würde, der alle unsere Problemzonen wegzaubern würde, dann wären wir doch alle äußerlich irgendwie perfekt. Wir sind uns aber einig: Jede von uns ist auf ihre eigene Art schön und einzigartig und hat das Recht sich in ihrer Haut wohl zu fühlen. Daher sollte auch klar sein, dass es überhaupt keine Modelfigur braucht, sondern nur den passenden Bikini. Um herauszufinden, welcher Bikinityp für euch der Idealste ist, habe ich in meinem heutigen Guide verschiedene Problemzonen berücksichtigt.

Problemzone #1 Das Bäuchlein

Was tun, wenn der Bauch zur Problemzone wird? Ein Bäuchlein oder ein Blähbauch ist kein Grund um auf einen Bikini zu verzichten und schon gar nicht, um sich dafür zu schämen. Oft gibt es verschiedene Gründe dafür, auf die man einfach keinen direkten Einfluss hat. Eine Freundin von mir hat mich neulich nach Rat gefragt, mit welchem Bikini sie ihren After-Baby-Bauch am besten verstecken kann. Sehr vorteilhaft sieht bei dieser Problemzone ein gut geformter Shape Bikini aus. Schon mal gehört? Die hochsitzenden High Waist Bikinihöschen helfen nicht nur die störenden Pölsterchen erfolgreich zu kaschieren, sondern formen auch eine tolle Figur. Ich bin von diesem Bikini-Typ total überzeugt, denn der Unterschied zu den klassisch geschnittenen Höschen ist wirklich enorm. Habe mir selbst einen zugelegt. Zudem habe ich das Gefühl, dass der Bauch tatsächlich kaum sichtbar ist. Für das Oberteil könnt ihr dagegen gerne zwischen Bandeau, Triangel oder einem Bikini Top wählen.

Mein Tipp: Schaut, dass die Bikinihöschen möglichst weit über den Bauchnabel reichen, um möglichst viel vom Bauch abzudecken. Und falls ihr zwischen zwei Größen schwankt, würde ich euch raten, lieber zu einer Nummer größer zu greifen. Selbstverständlich geht es darum sich wohlzufühlen. Bei der Wahl der Farbe muss es nicht unbedingt Schwarz sein. Auch Print Höschen sehen total vorteilhaft aus und verringern optisch den Bauch.
Eine Alternative wäre natürlich auch ein Shape-Badeanzug oder ein weit geschnittener Tankini, bei dem der Bauch komplett versteckt ist.

Problemzone #2 Die breiten Schenkel & Hüften

Auch breite Schenkel und Hüften ist natürlich kein Grund um auf einen schönen Bikini zu verzichten. Im Gegenteil. Entgegen der verbreiteten Meinung bei dieser Problemzone unbedingt nur zu Einteilern zu greifen, bin ich fest davon überzeugt, dass es einfach nur das richtige Bikini-Höschen braucht. Hier wäre ein weit ausgeschnittenes, einfarbiges High Waist Brazilian Höschen eine ideale Lösung. Denn es lässt die Beine optisch noch länger erscheinen wodurch die Hüften schmaler wirken. Hier kann ich euch nur dazu raten, auf zu große und auffällige Muster und Prints zu verzichten und ggf. zu dunklen Farben zu greifen. Auch den Fokus auf den Oberkörper zu setzen, ist bei breiten Schenkeln und Hüften eine gute Idee. Beispielsweise durch ein raffiniertes Bikini-Oberteil mit einem Detail oder ein One Shoulder Bikini Top.

Mein Tipp: Vergesst die beste Waffe gegen breiten Schenkel und Hüften nicht – den Pareo. Mit ihm könnt ihr eure Kurven rund um die Hüften bestens kaschieren. Dazu seid ihr mit diesem Accessoire super stylisch unterwegs.

Lesetipp: Der perfekte Strandlook: 7 Tipps für einen stillvollen Auftritt

Problemzone #3 Die kleine Oberweite

Bei kleiner Oberweite kommen die dreieckigen Triangel Bikinis super zur Geltung. Ob in schlichtem Design oder mit Rüschen und Raffungen, die zusätzlich extra Volumen zaubern. Durch die Rüschen wird das Dekolleté schön aufgepolstert und sieht dann optisch kurviger aus. Falls ihr auf der Suche nach einem extravaganten Bikini seid, dann könnt ihr gerne zu den Triangels mit überkreuzten Bändern am Rücken greifen. Sie sind echte Hingucker und sehen super stylisch aus. Solltet ihr euch noch mehr Form wünschen, dann ist ein Push Up Bikini die beste Option. Diese Modelle bieten noch besseren Halt und auch Tragekomfort. Durch farbige Muster und helle Farben erzeugt ihr dann den Wow-Effekt. Und welche Höschen? Dazu passen super toll Höschen, die auf beiden Seiten Schnürbänder haben oder die mit Volants, welche mädchenhaft aber irgendwie auch cool wirken.

Problemzone #4 Die große Oberweite

Bei einer großen Oberweite sind natürlich Bikinis mit einem gutem Halt und genug Stoff eine Voraussetzung um sich am Strand auch wohl zu fühlen. Auch eine gute Bikini-Form ist extrem wichtig um die gesamte Silhouette ausgeglichener wirken zu lassen. Die perfekte Wahl sind sicher Balconette Bikinis mit vorgeformten Bügeln. Aber auch die Neckholder Bikinis, welche im Nacken gebunden werden, betonen schön das Dekolleté. Beide Modelle überzeugen durch einen hohen Tragekomfort und sehen sehr feminin aus. Neben klassischen Farben wie Marineblau oder Schwarz könnt ihr gerne auch zu den Bikinis mit kleinen Blumen oder Paisley Motiven greifen, welche optisch den Schlankmach-Effekt garantieren. Bei den Unterteilen könnt ihr dagegen gerne zu den High Waist Höschen greifen. Diese betonen die Taille und sind zudem eine Traum Kombi mit oben genannten Bikini-Tops.

Mein Tipp: Wer sich trotz dem perfekten Bikini immer noch unsicher fühlt, dem würde ich zu einem Kimono mit V-Ausschnitt raten. Dieser kaschiert die Rundungen perfekt und sorgt für einen ausgezeichneten Beach-Look.


Der perfekte Bikini: Styling Tipps

Der Bikini gehört heute nicht mehr nur an den Strand, sondern kann auch super in City Looks integriert werden. Und damit liegt ihr noch voll im Trend. Besonders Modelle wie Bandeau oder Triangel können als Top umgewandelt und unter einem offenen Oversize-Hemd oder Blazer als Streetstyle Looks getragen werden. Dazu sind Shorts oder Jeans eine tolle Ergänzung und auch echte Eyecatcher-Kombos. Wählt ihr dazu noch lässige Schlappen oder schicke Pumps, rundet ihr das Outfit bestens ab.

Habt ihr schon euren perfekten Bikini gefunden?

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