Fashion

6 Schritte um einen eigenen, authentischen Stil zu kreieren

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Habt ihr euch schon mal gefragt, warum manche Frauen mit ihrem Style alle Blicke auf sich ziehen und andere nicht? Die einen schaffen es, scheinbar ohne große Bemühungen, die tollsten Looks zu kreieren. Anderen gelingt es dagegen überhaupt nicht aufzufallen. Und das obwohl sie sich die teuersten Markenkleidung leisten.
Die Antwort ist ganz einfach: Stil kann man sich nicht kaufen!
Selbst die Modeikone Coco Chanel wusste schon:”Mode ist vergänglich, Stil bleibt”. Man kann also auch mit einem guten Modegespür und wenig Geld einen beneidenswerten Stil haben. Wie ihr es schafft, euren eigenen und authentischen Stil zu kreieren, erfahrt ihr in den folgenden 6 Schritten.

Eigenen Stil finden

Wie habe ich meinen eigenen Stil gefunden?

Schon als Teenagerin liebte ich Mode und bei der Kleidungsauwahl war ich schon damals ziemlich anspruchsvoll. Dabei hingen in meinem Kleiderschrank kaum Trendstücke. Also habe ich mit meinem Stil etwas experimentiert und meiner Kreativität freien Lauf gelassen. So entstand beispielsweise aus einer Röhren Jeans eine Schlaghose oder aus alten Jeansstoffen eine Umhängetasche, die ich dann stolz getragen habe 🙂 Alles wurde nach meinen Ideen von meiner Mutti genäht und umgeändert. Die Teile habe ich dann mit trendigen Schuhen und Accessoires kombiniert um den Wow Effekt zu erzeugen. Noch heute erinnere ich mich daran, dass es mich viel Mut und Überwindung gekostet hat. Denn ich wirkte anfänglich sehr unsicher. Aber zu Unrecht. Oft wurde ich darauf angesprochen, wo ich die Teile denn her habe. Die gab es in Modegeschäften einfach nicht. Während alle anderen die neusten Trends getragen haben, habe ich mich getraut, meinen eigenen Stil zu kreieren.

So entwickelte sich mein eigener Stil nach und nach. Heute weiß ich ganz genau, was mir gefällt, welche Farben mir stehen oder welche Schnitte und Stoffe meine Vorzüge mehr zur Geltung bringen. Das bedeutet jedoch aber nicht, dass ich immer das Gleiche shoppe. Ich genieße die Trends mit Vorsicht und renne ihnen nicht hinterher. Und ich weiß, wie ich verschiedene Styles miteinander kombiniere oder aber bewusst Stilbrüche schaffe. Aus meiner Sicht ist es ganz wichtig alle neuen Mode Trends mit Vorsicht zu genießen. Mein Stil hat sich auch durch meine Auslandsreisen immer weiter entwickelt. In den vielen verschiedenen Ländern habe ich immer wieder neue Inspirationen gefunden.

In 6 Schritten zum eigenen, authentischen Stil

Den eigenen Stil zu finden, stellt viele vor eine große Herausforderung. Bei manchen Frauen vergehen manchmal Jahre, bis sie sich in der eigenen Haut und der Kleidung wieder wohl fühlen. Aber fangen wir zuerst mal damit an, was Stil überhaupt ist und warum es so wichtig ist einen eigenen zu haben.

Stil ist für mich ein ideales Ausdrucksmittel, um nach außen zu zeigen, was du fühlst, wer du bist, welche Persönlichkeit und welcher Charakter in dir stecken. Dabei spielt es eine große Rolle, dass ihr natürlich wirkt, euch nicht verstellt und ihr selbst bleibt. Stil zu haben bedeutet, einen eigenen Charakter mit Wiedererkennungswert zu entwickeln. Denn so werdet ihr da draußen von anderen auch wahrgenommen.

Schritt 1: Nach Inspirationen suchen

Früher kamen die größten Inspirationsquellen von internationalen Filmen, Musikvideos und Mode Zeitschriften. Die berühmten Pop Stars wie Beyonce oder Rihanna begeisterten in Mode-Magazinen mit einem beneidenswerten Style. Damals stöberte ich regelmäßig durch zahlreiche Zeitschriften. Alles was mir ins Auge stach, schnitt ich aus und versuchte ähnliche Teile in Modegeschäften zu finden, um daraus was Eigenes zu kreieren. Nicht weniger inspirierend fand ich südamerikanische Filme, wo ich zum Thema Style enorm dazu gelernt habe. Heute findet man die größten Inspirationen auf Modeblogs oder über Social Media Kanäle, wie beispielsweise Pinterest. Sucht euch bei Pinterest sorgfältig ein paar Modevorbilder aus und schaut was euch an ihnen besonders gefällt. Kreiert ein Modeboard und speichert alle Bilder und Infos ab. Beobachtet und lernt in Sachen Styling immer weiter dazu. Aber auf keinen Fall einfach nur kopieren.
Ich habe schon immer den anspruchsvollen Stil von Olivia Palermo und den coolen Stil der Bloggerin Julie Sarinana Sincerely Jules bewundert, die beide auf ihre Art authentisch wirken und unverwechselbar sind.

Schritt 2: Persönlichkeit und Lebensstil definieren

In erste Linie sollen die Outfits eure Persönlichkeit und euren Lebensstil wiederspiegeln und nicht die Eigenschaften einer Fremden. Wenn ihr gerne im Mittelpunkt steht und keine Langweile mögt, dann werdet ihr wahrscheinlich mit kräftigen Mustern und Farben den starken Charakter betonen wollen. Schüchterne und ruhige Personen greifen dagegen eher zu einer sicheren Variante: Dezente Farben und einfache Schnitte. Es gibt aber keine festen Regeln, da jeder Mensch einen ganz eigenen Charakter hat. Manchmal macht auch der Mix aus beidem das Besondere aus. Macht euch Gedanken darüber wer ihr seid, welchen Lebensstil ihr führt und was ihr mit eurem äußeren Erscheinungsbild zum Ausdruck bringen wollt.

Schritt 3: Sich über den eigenen Figurtyp klar werden

Nur wer seinen Figurtyp kennt und richtig bewertet, kann seine Vorzüge perfekt in Szene setzen. So seid ihr auf dem besten Weg zu einem guten Stil. Nach Schnitten und Silhouetten zu greifen, die optimal auf eure Figur abgestimmt sind, erleichtert die Kleidungsauswahl. Wenn euch etwas gefällt, bedeutet es nicht gleich, dass es auch zu eurer Figur passt. Seid ehrlich zu euch selbst. Wenn ihr euch nicht sicher seid, lasst euch doch von einer Freundin oder von Experten beraten, die euch dabei helfen können.

Schritt 4: Findet heraus welche Farben und Muster euch stehen

Neben den passenden Schnitten, solltet ihr euch auch Gedanken dazu machen, welche Farben und Nuancen euch besonders zum Strahlen bringen. Oft sehen wir ein tolles Outfit bei einer anderen Frau, die uns auf den ersten Blick vom Typ her sogar ähnlich ist. An uns sehen die Kleider aber gar nicht schön aus, weil sie einfach nicht zu 100% zu uns passen. Kommt euch das bekannt vor? Nicht jede Farbe steht jedem Typ. Mir steht beispielsweise Gelb ganz besonders gut. Aber auch hier kommt es noch auf die richtige Nuance an. Mit einer passenden Farbe könnt ihr immer punkten. Am besten gelingt eine Farbanalyse, in dem ihr euch vor den Spiegel stellt und nacheinander verschiedene Farben ausprobiert. So merkt ihr schnell den Unterschied. Wenn ihr das herausgefunden habt, könnt ihr als nächstes versuchen ein bestimmtes Farbschema als Basic in eure Garderobe zu schaffen. Das erleichtert die Zusammenstellung von Outfits.

Schritt 5: Seht euch eure Garderobe genauer an

Nach der bisherigen Stilanalyse könnt ihr jetzt alte Kleidung aussortieren. Das was euch in eurer Garderobe nicht gefällt oder was zum neuen Stil nicht passt, solltet ihr aussortieren. Überlegt euch dabei warum die Teile nicht mehr funktionieren. Lag es an der falsche Größe oder Farbe? Somit lassen sich in der Zukunft Fehlkäufe vermeiden. Als nächstes könnt ihr aus der bestehenden Garderobe verschiedene Texturen, Muster und Accessoires zu unterschiedlichen Outfits zusammenstellen und vor dem Spiegel ausprobieren. Denn so wird man kreativ und kommt auf die besten Stylingideen. Danach bekommt ihr langsam auch ein Gefühl für euren eigenen Stil.

Schritt 6: Signaturstücke finden

Um einen guten Stil mit Wiedererkennungswert zu kreieren, benötigt ihr nur noch ein oder mehrere Signaturstück(e). Das kann ein Teil sein, was ihr immer wieder tragen werdet. Das kann zum Beispiel ein besonderes Accessoires sein, wie zum Beispiel eine Halskette oder aber eine ganz bestimmte Farbe. Denn um einen unverwechselbaren Stil zu haben reicht es nicht aus, nur gut angezogen zu sein. Es benötigt noch das Gewisse etwas, was eurem Stil das Besondere verleiht.

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